Working Capital Management

Liquidität steht für die Fähigkeit des Unter­nehmens, seinen Zahlungs­verpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Liquidität in ausreichendem Maße vorzuhalten, ins­be­son­dere aber betriebliche Leistungs­prozesse auf ein finanzielles Gleich­gewicht hin auszu­rich­ten, hat daher einen zentralen Stellenwert in der Unternehmens­steuerung.
 
Dieser Aufgabe widmet sich das Working Capital Management. Es erschließt be­trieb­liche Liquiditäts- und Rentabilitäts­potenziale, indem funktional verknüpfte Leistungs­prozesse effizient gekoppelt und aufeinander abgestimmt werden, sodass

  • Zeiträume der wertschöpfungsbedingten Kapitalbindung reduziert,
  • Kapital rascher freigesetzt und die Fähigkeit zur Reinvestition – in weitere, zusätzliche Wertschöpfungskreisläufe – verbessert,
  • Kosten und Risiken der Finanzierung gesenkt und
  • Finanzierungsstruktur, Ertragskraft, Rentabilität – und damit der Unter­nehmens­wert insgesamt – gesteigert werden können.

 
Die Steuerung betrieblicher Abläufe im Sinne eines Working Capital Manage­ments basiert auf einem ganzheitlich-integrativen Ver­ständ­nis von Unternehmens­führung: Ihre Po­ten­ziale schöpft sie vorwiegend aus der Be­trach­tung des Unternehmens als Ganzes und der Abstimmung der in wechsel­seitiger Abhängig­keit stehenden Funktions­bereiche (insbes. Einkauf, Lager, Produktion, Vertrieb und Verwaltung) im Detail.

Lösungsweg

Was wir Ihnen bieten

Unser Serviceangebot unter­stützt Sie in der Optimierung Ihres Working Capital Manage­ments. Wir evaluieren Ihre Abläufe, identifizieren Liquiditäts­fallen und Opti­mierungs­poten­ziale, de­fi­nie­ren Ziele und im­ple­men­tie­ren mit Ihnen effektive Steu­e­rungs­instrumente.

Wir bieten ein mehrphasiges Beratungskonzept, mit dem wir individuell auf Ihre Si­tua­tion und Ihre Vor­stellungen ein­gehen und Erfolge zeit­nahe re­ali­sie­ren können:

  • 1. Analyse
  • 2. Konzeption
  • 3. Realisierung

Prozessanalyse, Review der (vorhandener) Richt­linien und Bench­marking definieren und operatio­na­li­sie­ren das Potenzial an reduzier­barer Kapital­bindung. Die Analyse­phase bestimmen:

  • Prozess-, Richt­linien- und Daten­analyse
  • Benchmarks
  • Definition Auftrags­umfang
  • WCM-Potenzial­analyse
  • Kosten-Nutzen Analyse

Die Konzeptions­phase adressiert das Optimierungs­potenzial durch ziel­orientiertes Ausrichten der maß­geblichen Prozesse und Instrumente. Sie umfasst:

  • Prozess-(Re)Design
  • Auswahl und Bün­de­lung der Ins­tru­mente
  • Definition der Soll-Prozesse
  • Quick-Win Maßnahmen
  • Detail­konzeption
  • Implementierungs­plan

Die Implementierung legt den Grund­stein für ein aktives Liquiditäts­management, mit dem sich erste Erfolge jeweils zeit­nahe zu den kurz-, mittel- und lang­fristig angelegten Maß­nahmen ein­stellen.

  • Aktivierung der kurz-, mittel- sowie lang­fristigen Ins­tru­mente und Maß­nahmen
  • Prozess- und Richt­linien­definition
  • Schulungs­maß­nahmen Mit­arbeiter
  • Etablierung Controlling und Berichts­wesen
  • Realisation der Optimierungs­potenziale
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